Ostfrauen – Teil 3

Dokumentation, 45 Minuten, RBB/ MDR

Einblicke in das Arbeitsleben ostdeutscher Frauen. In Spitzenzeiten verdienten mehr als 90 Prozent von ihnen ihr eigenes Geld. Das war einmalig in der Welt. Und in der DDR-Verfassung stand festgeschrieben: „Mann und Frau sind gleichberechtigt.“ 

Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall wollen viele ostdeutsche Frauen ganz selbstverständlich einen Fulltimejob, sie gehen acht Stunden zur Arbeit und halten sich trotzdem für gute Mütter – häufiger als in Westdeutschland, wie neueste Studien zeigen. Und wenn Ostdeutsche in Wirtschaft oder Politik in Führungspositionen sitzen, dann haben sich eher ostdeutsche Frauen durchgesetzt. In manchen Regionen Ostdeutschlands verdienen sie sogar mehr als ihre Männer.

Aber fühlen sich berufstätige Frauen im Osten tatsächlich gleichberechtigter als die Frauen im Westen? Was machen sie anders? Woher kommt dieser zwanglose Umgang mit Karriere und Kind? Und was ist mit den Töchtern und Enkelinnen, wie stark hat sie die Geschichte ihrer Mütter geprägt?

BESETZUNG
Buch und Regie: Antje Schneider
Bildgestaltung: Carsten Waldbauer
Montage: Thomas Reichl, Steffen Werner
Originalton: Ulrich Menges
Musik: Eike Hosenfeld, Moritz Denis
Grafik: Maxim Knorz
Sprecherin: Anna Thalbach
Redaktion: Silke Heinz (MDR), Jens Stubenrauch (RBB)
Produzent: Olaf Jacobs – Hoferichter & Jacobs GmbH

https://www.zeit.de/2019/11/ostfrauen-serie-mdr-ddr-sexismus-wiedervereinigung 

  JK und Affe 08.1998 JT Jugendgruppe JK 08.1998

Ostfrauen _ Solveig Leo beim Eiersortieren Solveig Leo _ 1 Solveig Leo _ 2

Birgit Spiegelberg Ostfrauen _ Birgit Spiegelberg im Textilwerk Crimmitschau

  Viola Klein